Die Lindenhöfer Mikrobrauerei
Meine erste Anlage
Erweiterung
Meine zweite Anlage
 

 

Lindenhöfer Mikrobräu (c)2006 by E. Scheid

Erweiterung und Umbau der alten Anlage

Probleme beim Heizen per Tauchsieder, das lästige Rühren der Maische und ein schlechter Wirkungsgrad des Kühlers veranlassten mich zum Umbau meiner Anlage.

Der Sudkessel, ergänzt um Rührwerk und Plattenheizung.

Die neue 4KW-Cluster-Plattenheizung, bestehend aus 4 Einzelkochplatten mit je 1000W Leistung. Preis pro Platte etwa 10 Euro. Die Platten werden von zwei unabhängigen Stromquellen gespeist. Die Stromzufuhr ist FI-geschützt. Jede Platte läßt sich über ein elektronisches Lastrelaise per Computer separat ansteuern, 4 Kippschalter hättens natürlich auch getan. Eine der Platten kann vom Rechner aus gepulst werden. Die Heizleistung läßt sich daher in 500W-Schritten einstellen. Das Alublech schirmt die Holzplatte zuverlässig gegen die abgestrahlte Hitze ab.

Im Alugehäuse unterhalb der Holzplatte befinden sich die Relais. Das Gehäuse ist gebläsegekühlt. Das graue Datenkabel ist die Verbindung zum Steuerrechner.

Das Rührwerk: der Getriebemotor läuft mit 220V und zieht kräftig durch, ein Computernetzteil-Gebläse kühlt den Motor. Der Rührer macht 1 U/sec. Der Deckel (auf dem Boden liegendes Blech) wird einfach nur aufgelegt.

Mein 20 Jahre alter Atari muß als Steuerrechner herhalten. Die Software ist selbst geschrieben. Sie steuert das Heizelement um die Rasttemperaturen exakt zu halten und berechnet und steuert zuverlässig das Aufheizen für eine vorgegebene Temperaturerhöhung. Das Interface (schwarzer Kasten) verfügt über 16 Eingänge, 32 Ausgänge und einem AD-Wandler. Benötigt werden jedoch nur 4 Ausgänge und ein Eingang.

Auch das Ausschlagen der Würze wurde optimiert. Der Plattenkühler besteht aus 20 Platten, Wirkfläche knapp 1 qm. Bedingt durch den hohen Wirkungsgrad spare ich nun jede Menge Zeit und Kühlwasser. Mit der Schraubzwinge reguliere ich den Würzefluss.

 

© Copyright Earl Scheid. Impressum.